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| Home > Gesundheitsinfos > Prostataleiden > Symptome |
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Symptome  |
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Fast jeder zweite Mann über 60 Jahre hat Probleme beim Wasserlassen. Die Ursache ist in den meisten Fällen eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (benigne Prostatahyperplasie). |
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Fällt es jungen Männern noch leicht, nach dem Vorbild des "Manneken Pis" in einem bogenförmigen, weiten Strahl zu urinieren, wird dies mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Trotz starken Harndrangs tröpfelt es nur schwach. Und auch nach dem Wasserlassen stellt sich keine echte Erleichterung ein - das Dranggefühl bleibt und lässt die Betroffenen nicht einmal mehr nachts zur Ruhe kommen: Viele müssen 3-mal und öfter aufstehen und zur Toilette gehen.
Die so genannte Nykturie - das nächtliche Wasserlassen - beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Durch das häufige nächtliche Aufstehen leiden sie unter Schlafmangel und klagen über Müdigkeit. Auch in der Partnerschaft kommt es deswegen vielfach zu Konflikten: Das nächtliche Aufstehen stört den Partner im Schlaf. Oder der Partner bringt kein Verständnis auf, dass man unausgeschlafen und dadurch vielleicht auch unausgeglichen ist. Der mangelnde Schlaf kann sich im Beruf durch Konzentrationsstörungen bemerkbar machen. Das alles hat einen starken Einfluss auf die Lebensqualität. |
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Eine gutartige Vergrößerung der Prostata - auch benigne Prostatahyperplasie (BPH) oder Lower Urinary Tract Symptom (LUTS) genannt - sollte unbedingt behandelt werden. Die Verengung der Harnröhre kann sonst zu einer großen Gefahr für Ihre Gesundheit werden. So verstärkt sich mit der Zeit beispielsweise die Blasenwandmuskulatur, um den Urin trotz der Verengung durch die Harnröhre pressen zu können. Ein Teil des Urins bleibt in der Blase zurück und bildet einen idealen Nährboden für Bakterien, die zu schmerzhaften Harnwegsinfektionen führen können. Manche Männer mit einer vergrößerten Prostata können schließlich gar nicht mehr Wasser lassen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich mehrmals täglich mit Hilfe eines Katheters zu erleichtern oder sich operieren zu lassen.
Staut sich der Urin über die Harnleiter bis zu den Nieren zurück, werden auch diese geschädigt und verlieren schließlich die Fähigkeit, Harn auszuscheiden. Tritt plötzlicher Schüttelfrost auf, kann es durch die Ausbreitung von Keimen aus dem Harn ins Blut zu einer Blutvergiftung kommen; im schlimmsten Fall droht völliges Nierenversagen. |
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