Behandlung - Möglichkeiten der Abhilfe
Bärentraubenblätter - Hilfe bei Blasenentzündungen aus der Naturapotheke
Die Bärentraube ist mit Preiselbeere und Heidelbeere verwandt und wächst auch in unseren Breitengraden. Die Blätter dürfen nicht selbst gesammelt werden, da diese Heilpflanze unter Naturschutz steht.
Wie wirken die Inhaltsstoffe der Bärentraubenblätter?
Arbutin, der Wirkstoff aus den Bärentraubenblättern, tötet Bakterien ab und hindert sie an der Vermehrung. So verringert die bewährte Naturmedizin die Zahl der Krankheitserreger in der Blase. Arbutin wirkt gegen die häufigsten Erreger von Harnwegsinfektionen.
Bei frühzeitiger Anwendung kann so die Gabe von Antibiotika vermieden werden. Ein weiterer Vorteil des Extraktes aus Bärentraubenblättern ist, dass bei seiner Einnahme keine Resistenzbildung der Bakterien zu befürchten ist. Auch bei wiederkehrenden Blasenentzündungen kann der Wirkstoff immer wieder eingenommen werden, ohne seine Wirkung zu verlieren.
Richtig essen - Unterstützung der Behandlung
Wenn Sie Ihre Blasenentzündung mit Bärentraubenblättern behandeln, sollten Sie in dieser Zeit besonders auf Ihre Ernährung achten. Die Wirksamkeit des Extraktes wird begünstigt, wenn im Harn kein saures, sondern ein basisches (alkalisches) Milieu herrscht. Diese Verhältnisse sind mit dem richtigen Speiseplan gut zu beeinflussen. Sie können den Erfolg Ihrer Behandlung damit wesentlich verbessern. Ernähren Sie sich hauptsächlich von pflanzlichen Nahrungsmitteln, essen Sie also viel Kartoffeln, Gemüse, Obst und weniger Fleisch, Wurstwaren und Käse.
Auf Kaffee, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke und stark gewürzte Speisen sollten Sie verzichten, da diese die empfindliche Blasenschleimhaut noch zusätzlich reizen würden.
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