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Astellas Pharma GmbH
Document: /gesundheitsthemen/infektionen/behandlung.html
Titel: Behandlung -
Datum: 28.07.2017

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Infektionen

Astellas Pharma GmbH hilft bei Infektionen, denn Erkältungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern unseres Alltags.

Behandlung

Medikamentöse Behandlung

Antibiotika: Hochwirksame Medikamente

Wichtigste Maßnahme bei den durch Bakterien hervorgerufenen Erkrankungen ist die gezielte und rechtzeitige Bekämpfung durch Antibiotika. Eine eigenmächtige Behandlung ist nicht zu empfehlen. Die Verschreibung und Kontrolle der Behandlung mit Antibiotika erfolgt auf jeden Fall durch einen Arzt.

Regeln für die Antibiotika - Therapie:

  • Unbedingt regelmäßige Einnahme in angepasster Menge nach Anweisung des Arztes; nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt die Behandlung beenden
  • Ausreichend trinken (täglich 1-1,5 Liter in Form von verdünnten Obstsäften, Tees, Mineralwasser, Brühe - bei starkem Schwitzen mehr trinken!)
  • Leichte Kost (z.B. Grießbrei, Zwieback, zerstampfte Banane - wenn das Kind nicht essen möchte, können Sie ihm Traubenzucker im Getränk auflösen (2-3 Teelöffel/200 ml))

Wichtig!
Wird ein Antibiotikum frühzeitig abgesetzt, werden die Bakterien nicht vollständig abgetötet, und es kann zu einer erneuten Infektion kommen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass einige überlebende Bakterien widerstandsfähig (resistent) werden und daraufhin nicht mehr auf das Antibiotikum „ansprechen”.

Was tun bei Durchfall?

Bei der Behandlung mit einem Antibiotikum werden auch nicht krankmachende Bakterien - z.B. die in unserem Darm angesiedelten Bakterien, die so wichtig für unsere Verdauung sind - abgetötet. Deshalb kann es zu Durchfall kommen. Auf jeden Fall sollte das Antibiotikum aber weiter eingenommen und viel getrunken werden - um die größeren Flüssigkeitsverluste wieder auszugleichen (evtl. Getränke mit Traubenzucker anreichern). Ihr Kind baut nach der Antibiotika -Therapie wieder eine gesunde Bakterienflora (Bakterien-Darm-Besiedlung) auf. Mit einer entsprechenden Ernährung können Sie dies unterstützen.

Natürliche Maßnahmen: Bewährte Hausmittel

Dampfbad mit Kamille bei Schnupfen:

Bei Nasen-Rachen-Infekten und Nasennebenhöhlenerkrankungen wirkt das Dampfbad mit Kamille heilend und beschwerdelindernd.

Vorgehensweise:

  • Eine Handvoll Kamillenblüten (Apotheke, Reformhaus) in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen
  • Das Kind beugt sich mit einem Handtuch über dem Kopf über die Schüssel, das einen abgeschlossenen Raum um das Gefäß bildet
  • Aufsteigenden Dampf etwa 10-15 Minuten einatmen lassen. Sie sollten zusammen mit dem Kind inhalieren, um sicher zu sein, dass der Dampf nicht zu heiß ist
  • Abfrottieren, das Kind nicht in kalte Räume oder nach draußen gehen lassen

Erste Maßnahmen bei Fieber

Fieber stellt eine Belastung für den Organismus dar. Deshalb sollten Kinder und Erwachsene bei Fieber jede zusätzliche Anstrengung vermeiden. Am besten schont man sich durch Bettruhe. Wichtig ist es auch, ausreichend zu trinken (Kinder: 1-1,5 Liter/ Tag, Erwachsene: 1-2 Liter/ Tag).

Bei Fieber im Kleinkindalter sollten Sie folgende Ratschläge beherzigen:

  • Für strenge Bettruhe sorgen und alle 2-3 Stunden das Fieber kontrollieren
  • Nach einem Fieberanstieg die warmen Gliedmaßen des Kindes bei unbekleideten Armen und Beinen abstrahlen lassen, das Kind während des Temperaturanstiegs jedoch nicht auskühlen lassen, Hitzestauungen ebenso vermeiden (keine zu engen Schlafanzüge, Bettdecke öfter lüften)
  • Verschwitzte Leibwäsche wechseln
  • Den Körper des schwitzenden Kindes mit einem feuchten Tuch reinigen und anschließend trockenrubbeln
  • Das Zimmer mehrmals am Tag gut durchlüften (keine Zugluft)
  • Die durch das Schwitzen entstandenen Flüssigkeitsverluste durch ausreichendes Trinken wieder ausgleichen. Dazu eignen sich kalte Tees, verdünnte vitaminhaltige Säfte, stille Mineralwässer und Brühe. Kohlensäurehaltige Getränke sind zu vermeiden.
  • Den fehlenden Appetit des Kindes akzeptieren, nicht zum Essen zwingen.

Auch wenn Fieber bis zu einem gewissen Grad eine sinnvolle Abwehrmaßnahme gegen Krankheitserreger darstellt, ab 39°C sollten fiebersenkende Maßnahmen angewandt werden. Sie können zuerst versuchen, das Fieber mit Wadenwickeln zu senken. Steigt das Fieber jedoch weiter an, können Sie Ihrem Kind ein fiebersenkendes Medikament geben, das der Arzt verschreibt. Bei Temperaturen über 40°C sollten Kinder und Erwachsene unverzüglich den Arzt aufsuchen, sonst sind schädliche und gefährliche Auswirkungen auf Stoffwechsel und Kreislauf möglich.

Wadenwickel bei Fieber:

  • Kleine Handtücher oder Taschentücher mit zimmerwarmem Wasser gut anfeuchten und um die Waden wickeln
  • Darüber wenn gewünscht trockene, atmungsaktive Tücher wickeln
  • Wickel erneuern, sobald sich die Tücher warm bzw. fast trocken anfühlen

Sinkt das Fieber auf unter 38,5°C, können Sie die Wickel wieder abnehmen.

Auf keinen Fall sollten Wadenwickel bei Kindern mit kalten, bläulich verfärbten Armen und Beinen durchgeführt werden, hier sollte der Arzt aufgesucht werden.

Alternative Therapien

Die Anwendung naturheilkundlicher Verfahren hat sich ebenfalls bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten bewährt. Eine besondere alternative Therapie, die schon in vielen Fällen gute Wirkung erzielt hat, ist die Homöopathie.

Aber bitte beachten Sie: Nur der Arzt kann eine Erkrankung erkennen und die notwendigen Methoden und Mittel zur Behandlung bestimmen. Außerdem überprüft er, ob die gewählte Behandlung anschlägt oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Aus diesem Grund sollten Sie auch Naturheilverfahren, wie z.B. die Homöopathie, auf keinen Fall ohne Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

Abwehrkraft - Stärkung des Immunsystems

Wenn ein Kind auch aufgrund seiner Erbanlagen schon zu einem anfälligen Immunsystem - zu einer sogenannten „schwachen Konstitution” - neigt, so kann es sich doch oft erstaunlich rasch erholen und sogar erste Anzeichen eines Infekts, wie z.B. Halskratzen, im Keim ersticken. Meist geschieht dies, wenn das Kind sich besonders wohl fühlt, sich auf ein besonderes Ereignis freut oder einfach eine fröhliche Zeit mit Kameraden und Freunden verbringt.

Wir kennen es bei uns selbst: Bei optimistischer Hochstimmung haben Krankheitserreger keine Chance. Die zentrale Instanz eines starken Immunsystems liegt in der Psyche. Aber auch eine gesunde Lebensweise stärkt unser Immunsystem auf bemerkenswerte Weise. Erfüllende geistige und körperliche Aktivitäten müssen von Zeiten der Entspannung und Ruhe abgelöst werden.

Das stärkt die Abwehrkräfte

  • Positive Gefühle: Freude und Glück, Geborgenheit und Harmonie in der Familie, Lernerfolg in der Schule, eine ausgefüllte Freizeit mit Hobbies und Freunden
  • Gesunde Ernährung: „ausgewogene” Mischkost mit ausreichend Milchprodukten, genügend Vollkornprodukten und frischem Obst und Gemüse (Vitamin C!) - Süßes, Fettes, Kaffee, Cola und Schwarzen Tee in Maßen,
    1-1,5 Liter/ Tag Flüssigkeitsaufnahme in Form verdünnter Obstsäfte, Tees und Mineralwasser
  • Körperliche Bewegung: Spiel und Spaß an der frischen Luft, Sport in Schule und Freizeit, Familienausflüge
  • Ausreichend Schlaf und Entspannung, eingeschränkte Reizüberflutung (z.B. durch Fernsehen, Computerspiele)

Ansteckungsvorsorge

Zeigt Ihr Kind erste Anzeichen oder bereits das „Vollbild” einer Erkältungskrankheit, sollten Sie bestimmte Verhaltens- und Hygieneregeln beachten. Ganz lassen sich Ansteckungen nicht vermeiden (häufig werden die Erreger bereits vor dem Sichtbarwerden der Erkrankung weitergegeben), doch können Sie die Möglichkeiten einer Erregerübertragung vermindern.

Hygieneregeln bei Krankheit:

  • Kein zu naher Kontakt zu anderen Kindern oder Erwachsenen
  • Getrenntes Geschirr benutzen
  • Getrennte Spielsachen benutzen
  • Nach jedem Kontakt mit dem Kind Hände waschen
  • Sanitäranlagen häufiger reinigen
  • Getrennte Handtücher benutzen
  • Verschwitzte Wäsche des Kindes wechseln

Weitere Informationen

Viel Informatives und noch mehr zum Thema Antibiotika-Resistenzen.

Zündstoff Antibiotika Resistenz

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