Tipps & Tricks
Was können Sie zusätzlich selbst tun? Die folgenden Tipps und Tricks zeigen Ihnen, was Sie selbst tun können, um die Beschwerden durch eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse so gering wie möglich zu halten.
Beobachten Sie sich
Müssen Sie - auch nachts - häufig auf die Toilette? Haben Sie nach dem Wasserlassen das Gefühl, nicht vollständig entleert zu sein? Entdecken Sie Urinflecken in der Unterwäsche? Oder müssen Sie sich beim Wasserlassen manchmal so anstrengen, dass Sie schon Blut im Urin hatten? Lassen Sie Ihre Lebensqualität dadurch nicht dauerhaft beeinträchtigen und gehen Sie zum Urologen. Je genauer Sie ihm Ihre Beschwerden schildern können, desto schneller kann Ihnen geholfen werden.
Regelmäßig zur Vorsorge gehen
Alle Krankenkassen übernehmen ab dem 45. Lebensjahr des Versicherten die Kosten für eine jährliche Vorsorgeuntersuchung. Sie sollten sie unbedingt wahrnehmen! Mit einer einfachen, schmerzlosen Untersuchung kann der Urologe feststellen, ob sich die Prostata vergrößert hat, und frühzeitig eine Behandlung einleiten, die Ihnen künftige Beschwerden erspart. Noch wichtiger aber: Je regelmäßiger die Prostata kontrolliert wird, desto früher kann ein Prostatakrebs festgestellt werden und desto größer sind die Heilungschancen. Prostatakrebs - die bösartige Variante der Prostatavergrößerung - kann, vor allem, wenn er zu spät erkannt wird, tödlich sein.
Gesunde Lebensweise
Achten Sie auf regelmäßige Blasen- und Darmentleerung und ausreichend Bewegung. Empfehlenswert ist eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie pflanzlichen statt tierischen Fetten. Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen), Sojaprodukte, Haferflocken und Weizenkleie enthalten so genannte Phytoöstrogene - Hormone aus pflanzlicher Quelle, denen ebenfalls eine positive Wirkung auf die Prostata nachgesagt wird. Auch der Verzicht auf Alkohol und scharfe Gewürze trägt zur Beschwerdefreiheit bei. Verschiedene pflanzliche Medikamente können das Wasserlassen zusätzlich erleichtern, beispielsweise Extrakte aus Kürbiskernen, Sabalfrucht, Brennnesselwurzel oder Roggenpollen.
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