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Titel: Astellas Forschungspreis Dermatologie 2013 vergeben -
Datum: 18.10.2017

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Presse

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Astellas Forschungspreis Dermatologie 2013 vergeben

2. 5. 2013. (München) Professor Dr. Dr. Johannes Ring, München, übergab im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) den Astellas Forschungspreis Dermatologie 2013 an PD Dr. Rüdiger Eming, Marburg. Für die Identifikation eines neuen Autoantigens pathogener Pemphigus-Autoantikörper wurde er mit dem diesjährigen Hauptpreis ausgezeichnet. Den gleichzeitig vergebenen Förderpreis erhielt Dr. Sonja C. Molin, München, für ihre neuen Erkenntnisse zur genetischen Prädisposition beim Handekzem.

Mit dem Astellas Forschungspreis Dermatologie, der sich in Haupt- und Förderpreis gliedert, werden hervorragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit dem Thema entzündliche Hauterkrankungen auseinandersetzen. Die unabhängige Jury unter der Leitung von Professor Dr. Erwin Schöpf, Freiburg, hat aus den eingereichten Arbeiten zwei Preisträger für den mit 5.000 Euro bzw. 2.500 dotierten Preis ausgewählt.

Neues Autoantigen pathogener Pemphigus-Autoantikörper identifiziert
Pemphigus, eine seltene, häufig schwer verlaufende blasenbildende Dermatose, gilt als Modell einer Autoantikörper-vermittelten Autoimmunerkrankung. Die Pathogenese des Pemphigus ist im Wesentlichen gut charakterisiert, trotzdem stellen so genannte atypische Pemphigus-Patienten das bisherige Pathogenesekonzept in Frage. Dieses Konzept geht davon aus, dass IgG-Autoantikörper gegen die desmosomalen Adhäsionsmoleküle Desmoglein 1 und 3 über bislang unbekannte Mechanismen zum Adhäsionsverlustes epidermaler Keratinozyten und klinisch zur Blasenbildung führen. Eming konnte in Zusammenarbeit mit einer japanischen Forschergruppe zeigen, dass auch IgG-Autoantikörper gegen Desmocollin 3 die interzelluläre Adhäsion kultivierter humaner Keratinozyten aufheben. Er identifizierte so ein weiteres Autoantigen pathogener Pemphigus-Autoantikörper.

Fehlen von Cornified Enevelope-Genen begünstigt Handekzem
Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter einem Handekzem. Ursachen sind häufig kumulativ-toxische Belastungen oder Kontaktallergien, doch nicht bei allen Patienten lässt sich ein auslösender Faktor für die Erkrankung finden. Dies legt die Vermutung nahe, dass eine genetische Prädisposition auch bei dieser Dermatose eine wesentliche Rolle spielt. Die bisher identifizierten Kandidatengene für diese Prädisposition liegen im Epidermal Differentiation Complex. Sie codieren Proteine, die mit dem Cornified Envelope assoziiert sind und die Stabilisierung der epidermalen Barriere maßgeblich beeinflussen. Bei Untersuchungen mit Patienten, die an einem rein kontaktallergischen Handekzem litten, konnte Molin eine vermehrte Deletion der Late Cornified Enevelope-Gene 3B und 3C nachweisen. Das Fehlen dieser Gene scheint die Allergenpenetranz zu fördern und die Entstehung eines Handekzems zu begünstigen.

Quelle:
Verleihung des Astellas Forschungspreises Dermatologie 2013 am 2.Mai 2013, anlässlich der 47. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden

Astellas Pharma GmbH, mit Sitz in München, ist die deutsche Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Astellas Konzerns, an dessen Spitze sich die in Tokio ansässige Astellas Pharma Inc. befindet. Europäische Zentrale ist die Astellas Pharma Europe Ltd. (London, Großbritannien).

Astellas ist ein forschungsorientiertes pharmazeutisches Unternehmen, das mit innovativen und bewährten Arzneimitteln zur Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen weltweit beitragen will. Ziel des Unternehmens ist, durch Konzentration exzellenter Fähigkeiten in Forschung & Entwicklung sowie im Marketing ein kontinuierliches Wachstum in den pharmazeutischen Märkten der Welt zu realisieren.

Astellas Pharma Europe ist verantwortlich für 21 Niederlassungen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika, einem Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie 3 Produktionsstätten mit insgesamt ca. 4.100 Mitarbeitern. Weitere Informationen zur Astellas Gruppe finden Sie im Internet unter www.astellas.com und www.astellas.de.

Unternehmenskontakt:
Astellas Pharma GmbH, Rudolf Goreczko
Georg-Brauchle-Ring 64-66, 80992 München
Tel.: 089 / 4544-1578, Fax: 089 / 4544-5578
E-Mail: rudolf.goreczko@astellas.com

Astellas Pharma GmbH, Dr. Kersten Andreas Walter
Georg-Brauchle-Ring 64-66, 80992 München
Tel.: 089 / 4544-1695, Fax: 089 / 4544-5695
E-Mail: kersten.walter@astellas.com


Pressekontakt:
3K Agentur für Kommunikation GmbH, Nils Metzger
Wiesenau 36, 60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 97 17 11-0, Fax: 069/97 17 11-22

Email: presse@3k-kommunikation.de

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