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Titel: Klinge Pharma veranstaltet Pressekonferenz zum Thema Venengesundheit -
Datum: 18.11.2017

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Klinge Pharma veranstaltet Pressekonferenz zum Thema Venengesundheit

26. 7. 2002.

Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Venenschwäche. Auch immer mehr junge Menschen sind davon betroffen. Besonders Personen, die aus beruflichen Gründen viel sitzen und stehen sind gefährdet, aber auch das besonders auf Langstreckenflügen auftretende Economy-Class-Syndrom kann zum Teil zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen wie einer Lungenembolie als Folge einer Thrombose.

Durch Früherkennung und geeignete Vorbeugungsmaßnahmen lässt sich die Gefahr von Folgeschäden eindämmen, auch bei erblicher Veranlagung. Um die Möglichkeiten von Präventionsansätzen zu diskutieren und neue Forschungsergebnisse vorzustellen, lädt die Firma Klinge Pharma am 1. August 2002 um 10.30 Uhr zu einer Pressekonferenz im Hotel Mercure München City ein. Prof. Dr. M. Marshall, Angiologe und Phlebologe, berichtet über Forschungsergebnisse von Prof. Dr. S. Nees zu neuen Aspekte zur Pathogenese und Therapie chronischer peripherer Venenleiden. Zudem wird Prof. Dr. Marshall auf die besondere Problematik, die sich durch Langstreckenflüge ergibt, näher eingehen.

Physikalische Erklärung von Venenerkrankungen
Venenerkrankungen machen sich hauptsächlich an den unteren Extremitäten, den Beinen, bemerkbar. Ein Grund ist der aufrechte Gang, der den Blutfluss aus den Beinvenen zurück zum Herzen erschwert: Das Blut muss bis zu 1,5 m entgegen der Schwerkraft transportiert werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die elastischen Venenklappen, die sich in regelmäßigen Abständen in den Venen befinden. Mit zunehmendem Alter verlieren die Kollagenfasern des Bindegewebes jedoch an Festigkeit und Elastizität und sind auf eine gut trainierte Muskulatur angewiesen. Durch die Verlangsamung des Blutflusses erhöht sich die Gefahr für Thrombosen in den großen Venen. Aber auch in den kleinen Gefäßen (Kapillaren) kommt es durch den Rückstau zu einer Blutdruckerhöhung im Venensystem. Es wird vermehrt Flüssigkeit aus dem Blut ins Gewebe ausgepresst. Diese Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) verursachen die typischen Symptome wie Schmerzen, Schwellungen und Spannungsgefühl in den Beinen.

Biochemische Erklärungsansätze
Diese rein physikalische Erklärung der Entstehung einer beginnenden Veneninsuffizienz hat
Prof. Dr. Nees durch Erforschung der zellulären und biochemischen Prozesse im venösen Gefäßsystem ergänzt. Gerade die kleinsten Venen, die Venulen, spielen eine große Rolle, da sie an immunologischen Prozessen beteiligt sind, die das Gefäßsystem nachhaltig schädigen können. Bei der Steuerung insbesondere entzündlicher Prozesse ist die Fähigkeit der Endothel(Gefäßwand)-Zellen zur aktiven Kontraktion von Bedeutung. Die dadurch regulierbare Weitstellung oder Schließung ihrer Zwischenzellspalten ist ausschlaggebend dafür, wie viele Abwehrzellen des Immunsystems aus dem Blut ins Gewebe übertreten können. Unter chronisch entzündlichen Bedingungen können diese hochkomplexen Vorgänge entgleisen. Bei einer dauerhaften Weitstellung der Zwischenzellspalten tritt vermehrt Wasser ins Gewebe aus, es bilden sich Ödeme. Die Ödeme beeinflussen den Stoffwechsel der Venenwände und Venenklappen; durch Strukturverluste werden die Venenklappen schließlich funktionsunfähig.

Darauf aufbauende Therapieansätze
Die Therapie der chronisch venösen Insuffizienz zielt neben der rein symptomatischen Behandlung mittels Kompression auch auf die ursächliche Beeinflussung des Geschehens durch die Einnahme von systemischen Venentherapeutika wie z. B. Rosskastaniensamenextrakt. Prof. Dr. Nees konnte dessen Wirkmechanismus in neuen Gewebekulturmodellen aufklären. Rosskastaniensamenextrakt hat eine hemmende Wirkung auf die Kontraktionsfähigkeit von Endothelzellen. Eine dauerhafte Weitstellung der Zwischenzellspalten kann also verhindert werden, die Venenwände werden abgedichtet.

Economy-Class-Syndrom
Langstreckenflüge oder Busreisen stellen für vorbelastete Venen eine Stresssituation dar. Durch die langandauernde, eingeengte Sitzposition während solcher Reisen wird der Blutfluss behindert, das Blut staut sich im Gefäßsystem. Dies erhöht die Thrombosegefahr, wie durch Studien eindeutig belegt werden konnte.
Während Langstreckenflügen gehen Blutstauungen meist einher mit der Bildung von Ödemen: Ein weiterer Faktor, der Thrombosen begünstigen kann und der nicht nur venenkranke Menschen betrifft. Prof. Dr. Marshall wird eine Studie vorstellen, die sich mit der Entstehung von Ödemen und deren Unterbindung während eines Langstreckenflugs befasst. Die Ergebnisse zeigen, dass es auch bei Personen mit gesunden Venen zu Schwellungen an Knöchel und Ferse kommt. Durch die Einnahme von Rosskastaniensamenextrakt (Venostasin® retard) konnten diese Symptome fast vollständig verhindert werden.


Neueste Forschungsergebnisse bestätigen also langjährige gute Erfahrungen in der Venentherapie: Die seit langem bekannte Wirksamkeit von Rosskastaniensamenextrakt kann jetzt eindrucksvoll durch die Aufklärung des Wirkmechanismus belegt werden, wodurch sich weitere Behandlungs- und Prophylaxemöglichkeiten ergeben.

Sonja Paulus
Klinge Pharma GmbH
Tel.: 089/ 45 44 -1658
Fax: 089/ 45 44-1317

Email: sonja.paulus@fujisawa-deutschland.de

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