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Titel: Astellas Pharma und Deutsche Schmerzgesellschaft fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Schmerzforschung -
Datum: 30.05.2017

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Presse

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Astellas Pharma und Deutsche Schmerzgesellschaft fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Schmerzforschung

24. 10. 2014. (München). Der Max von Frey-Preis 2014 zeichnet neues Forschungsvorhaben zur TRPA1- und TRPV1-vermittelten Schmerzentstehung und die aktivierende Rolle von reaktiven Metaboliten aus.

Chronische neuropathische Schmerzen repräsentieren ein häufiges Krankheitsbild, das mit einem erheblichen Leidensdruck der Patienten einhergeht und im Praxisalltag eine therapeutische Herausforderung darstellt.

Neuropathische Schmerzen werden auf eine Läsion oder Dysfunktion des somatosensorischen Systems zurückgeführt und können verschiedene Ursachen haben: Das Spektrum der möglichen Ursachen reicht von primär angeborenen Neuropathien über sekundäre, z.B. durch internistische Stoffwechselstörungen wie einen Diabetes mellitus induzierte Neuropathien bis hin zu verschiedenen Formen der Neuropathie, die durch neurotoxische Substanzen ausgelöst werden.

„Ein verbessertes Verständnis der pathophysiologischen Zusammenhänge beim neuropathischen Schmerz hilft uns, neue innovative Behandlungsansätze zu entwickeln und die Schmerztherapie zu optimieren“, betonte PD Dr. Heike Rittner, Würzburg, anlässlich der diesjährigen Verleihungslaudatio des „Max von Frey“-Preises im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Schmerzgesellschaft in Hamburg.

Mit dem Preis ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Frau Dr. med. Mirjam Jeannette Eberhardt von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover: „Der diesjährige Max von Frey-Preis geht an eine exzellente Schmerzforscherin, die im besten Sinne eines ,Clinical Scientists‘ einen Weg gefunden hat, neue Zusammenhänge zwischen Metabolismus und Schmerzentstehung zu untersuchen“, erklärte Dr. Rittner.
Das aktuelle Forschungsvorhaben dient der Zielsetzung, die Rolle von verschiedenen Transient Receptor Potential (TRP) Kanälen wie TRPV1 und TRPA1 bei der Entstehung von schmerzrelevanten, zytotoxischen Effekten im experimentellen Zellmodell zu untersuchen. Dabei erhofft sich Frau Dr. Eberhardt neue Hinweise und Antworten, was die Interaktion von Schmerzrezeptoren auf zellulärer Ebene betrifft, die durch verschiedene Reize wie z.B. im Rahmen einer diabetischen Neuropathie durch reaktive Stoffwechselmetabolite sensibilisiert werden(1).
Im Rahmen von Zytotoxizitätsmessungen sollen auch potenzielle Therapieansätze wie TRPV1- und TRPA-Blocker zum Einsatz kommen. Eine weitere Fragestellung betrifft die möglicherweise synergistische Wirkung der Aktivierung des TRPA1-Rezeptors bei einer therapeutisch genutzten, hochdosierten Applikation von Capsaicin.
Capsaicin ist als wichtigster Aktivator des Schmerzrezeptors TRPV1 bekannt (2,3). Die Capsaicin-induzierbare TRPV-1 vermittelte Überaktivierung der Zelle führt zur (reversiblen) Defunktionalisierung von nozizeptiven Schmerzfasern und wird seit der Einführung des topischen Capsaicin-Pflasters (QUTENZA TM) in der Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen bereits therapeutisch genutzt (4).

Der Forschungsförderpreis „Max von Frey“ richtet sich an talentierte junge Nachwuchswissenschaftler/innen und wird seit 2013 zum zweiten Mal von der Deutschen Schmerzgesellschaft für wissenschaftliche Projektideen und Forschungsvorhaben verliehen, die einen bedeutenden Beitrag auf dem Gebiet der neuropathischen Schmerzforschung erwarten lassen. Der Preis wird durch die Unterstützung von Astellas Pharma GmbH ermöglicht und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert.

„Mit unserem Engagement möchten wir junge Nachwuchsforscher in ihrem Forschungsauftrag ermutigen und unterstützen, die sich der wissenschaftlichen Schmerzforschung widmen und dabei auch nach Antworten für dringende, klinische Fragestellungen suchen: Ihnen verdanken wir letztlich den Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und Klinik“, betonte Wim Jacques J. Kockelkoren, Geschäftsführer von Astellas Pharma GmbH.

Literatur
1. Eberhardt MJ et al. J Biol Chem 2012; 287: 28291-306.
2. Jancso G, Kiraly E, Jancso-Gabor A. Nature 1977; 270: 741-743.
3. Caterina MJ et. al. Science 2000; 288: 306-13.
4. Anand P, Bley K. Br J Anesth 2011; 107: 490-502.

Über die Deutsche Schmerzgesellschaft
Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist mit über 3.300 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft Europas. Sie ist Mitglied in der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) sowie in der IASP (International Association for the Study of Pain).

Über Astellas

Astellas Pharma GmbH, mit Sitz in München, ist die deutsche Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Astellas Konzerns, an dessen Spitze sich die in Tokio ansässige Astellas Pharma Inc. befindet. Europäische Zentrale ist die Astellas Pharma Europe Ltd. ("Astellas Pharma EMEA") in London, Großbritannien. Astellas ist ein forschungsorientiertes pharmazeutisches Unternehmen, das mit innovativen und bewährten Arzneimitteln zur Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen weltweit beitragen will. Ziel des Unternehmens ist, durch Konzentration exzellenter Fähigkeiten in Forschung & Entwicklung sowie im Marketing ein kontinuierliches Wachstum in den pharmazeutischen Märkten der Welt zu realisieren.

Astellas Pharma EMEA ist in 40 Ländern in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika aktiv und verantwortlich für ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie 3 Produktionsstätten mit insgesamt ca. 4.500 Mitarbeitern. Weitere Informationen zur Astellas Gruppe finden Sie im Internet unter www.astellas.com und www.astellas.de .

Astellas Pharma GmbH
Dr. Marie-Luise Heskamp
Georg-Brauchle-Ring 64-66
80992 München
Tel.: 089 45 44 -01

Email: info.de@astellas.com

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