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Titel: Astellas Forschungspreis Dermatologie 2015 vergeben -
Datum: 23.03.2017

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Presse

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Astellas Forschungspreis Dermatologie 2015 vergeben

5. 5. 2015. München – Professor Dr. Dr. Thomas Ruzicka, München, übergab im Rahmen der 48. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) den „Astellas Forschungspreis Dermatologie 2015“ an Dr. Martina Gatzka, Ulm. Sie wurde für den Nachweis einer erhöhten T-Zell-Plastizität bei entzündlichen Hauterkrankungen mit dem diesjährigen Hauptpreis ausgezeichnet. Den gleichzeitig vergebenen Förderpreis erhielt Professor Dr. Sarah Hedtrich, Berlin, für ihre neuen Erkenntnisse zur Bedeutung von Filaggrin für die Barrierefunktion und den Säureschutzmantel der Haut.

Mit dem Astellas Forschungspreis Dermatologie, der sich in Haupt- und Förderpreis gliedert, werden hervorragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit dem Thema entzündliche Hauterkrankungen auseinandersetzen. Die unabhängige Jury unter der Leitung von Professor Dr. Dr. Johannes Ring, München, hat aus den eingereichten Arbeiten zwei Preisträger für den mit 5.000 Euro bzw. 2.500 Euro dotierten Preis ausgewählt.

Plastizität von regulatorischen T-Zellen
Die mit dem Hauptpreis ausgezeichnete Arbeit von Dr. Martina Gatzka erforschte mit Hilfe des CD18hypo PL/J-Mausmodells Pathomechanismen, die für die Entstehung und Expansion pathogener inflammatorischer T-Zellen und anderer Immunzellen bei psoriasisformer Dermatitis verantwortlich sind. Insbesondere wurde die Entwicklung und Stabilität regulatorischer T-Zellen (Treg) sowie die Konversion von Treg in T17-Helferzellen untersucht. Die so nachgewiesene erhöhte T-Zell-Plastizität und Konversion von CD18hypo PL/J-Tregs könnten in der Zukunft neue Ansatzpunkte für das therapeutische Vorgehen bei Psoriasis und anderen entzündlichen Hauterkrankungen bieten.

Mangel an Filaggrin und Barrierefunktion der Haut
Eine Mutation, die zum Ausfall des Filaggrin-Gens führt, gehört zu den wichtigsten prädisponierenden Faktoren für das Atopische Ekzem. Trotzdem ist die genaue Funktion von Filaggrin auf die Haut-Homöostase noch ungeklärt. Einer der Gründe dafür ist, dass die bisher fast ausschließlich verwendeten Tiermodelle differenzierungsabhängige Vorgänge nicht abbilden können. Die mit dem Förderpreis ausgezeichnete Forschungsarbeit setzte deshalb ein humanes „Filaggrin-knock-down“-Hautmodell ein, um die Bedeutung des Proteins für die Barrierefunktion der Haut zu untersuchen. Dabei zeigte sich unter anderem, dass die Lipidstrukturen in Hautmodellen ohne Filaggrin deutlich ungeordneter sind als in „gesunden“ Hautmodellen. Der Gehalt an freien Fettsäuren war in den Filaggrin-knock-down-Hautmodellen außerdem um bis zu 50% höher als in normalen Hautmodellen. Darüber hinaus konnte Professor Dr. Sarah Hedtrich mit Hilfe ihrer Hautmodelle nachweisen, dass Filaggrin keinen Einfluss auf die Ausbildung des Säureschutzmantels hat.



Quelle:
Verleihung des Astellas Forschungspreises Dermatologie 2015 am 30. April 2015, anlässlich der 48. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Berlin.

Astellas Pharma GmbH, mit Sitz in München, ist die deutsche Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Astellas Konzerns, an dessen Spitze sich die in Tokio ansässige Astellas Pharma Inc. befindet. Europäische Zentrale ist die Astellas Pharma Europe Ltd. ("Astellas Pharma EMEA") in London, Großbritannien. Astellas ist ein forschungsorientiertes pharmazeutisches Unternehmen, das mit innovativen und bewährten Arzneimitteln zur Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen weltweit beitragen will. Ziel des Unternehmens ist, durch Konzentration exzellenter Fähigkeiten in Forschung & Entwicklung sowie im Marketing ein kontinuierliches Wachstum in den pharmazeutischen Märkten der Welt zu realisieren.

Astellas Pharma EMEA ist in 40 Ländern in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika aktiv und verantwortlich für ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie 3 Produktionsstätten mit insgesamt ca. 4.500 Mitarbeitern. Weitere Informationen zur Astellas Gruppe finden Sie im Internet unter www.astellas.com und www.astellas.de .

Unternehmenskontakt:
Astellas Pharma GmbH
Dr. Kersten Andreas Walter
Georg-Brauchle-Ring 64-66, 80992 München
Tel.: 089 / 4544-1695, Fax: 089 / 4544-5695

Email: kersten.walter@astellas.com

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